Heilfasten und Wellnes im Hotel Gugerbauer
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Entspannungsoase Wald Ein einfaches Mittel gegen Stress

Das Waldbad ist immer offen
Wer richtig in den Wald eintaucht, tut etwas für seine Gesundheit – in Japan gilt Waldbaden als Medizin.

Die Au in der Nähe des Hotels Gugerbauer ist zum Beispiel ein idealer Ort, um ein Waldbad zu nehmen. Dafür braucht es keine Badehose, schon gar keinen See. Nur ein bisschen Zeit und Achtsamkeit. Denn Waldbaden bedeutet, in die angenehme Atmosphäre des Waldes einzutauchen: wo es würzig riecht, das Licht milde schimmert, die Luft klar ist, sich die Wipfel im Wind wiegen und der Boden unter den Füßen federt. Beim Hotel Gugerbauer fließt dann auch noch der Inn vorbei und sorgt für frische gute Luft.

Wald wirkt Wunder
Warum es Waldbaden heißt, kann einem eigentlich niemand genau erklären, aber so lautet die offizielle Übersetzung von Shinrin Yoku, dem japanischen Begriff für dieses kleine Wunderwerk, das der Wald mit einem macht. Im Wald kommen wir zur Ruhe, steigern unsere Abwehrkräfte und tun unserem Herz und unserer Lungen etwas Gutes. Blutdruck, Kortisol und Puls würden sinken – schon nach einer Stunde im Wald, schreiben die Wissenschaftler. Um den Effekt zu intensivieren gibt es einige Übungen und Techniken. Eine davon ist: Sich bewusst mit dem Wald, der Au, den Bäumen und Pflanzen auseinanderzusetzen. Das geht zum Beispiel so: Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade auf der Erde gelandet und sehen alles zum ersten Mal. Betrachten Sie jedes kleine Pflänzchen, jedes Blatt so als hätten Sie es noch nie gesehen, nehmen es mit Neugier wahr. Und setzen Sie jeden Schritt mit Bedacht.

Kein Sport
Waldbaden hat nichts mit Sport zu tun, sondern mit bewusstem Wahrnehmen. Sich einen Baumstumpf aussuchen, Platz nehmen und ruhig atmen. Einen Baum auswählen, ihn berühren und sich bei ihm für etwas bedanken, das einem wichtig ist. Das Zwitschern der Vögel wahrnehmen, genauso wie den Duft, den der Wald ausströmt. Nichts tun, nur sein.

„Durch die Achtsamkeit, mit der wir mit den Waldbaden-Übungen oder -Einladungen, wie ich sie nenne, der äußeren Natur begegnen, verankert sich diese auch in unserer inneren Natur und wirkt harmonisierend und heilsam. Ich erlebe dabei den Wald als Ort der Ruhe, der mich einlädt, einfach nur zu sitzen, zu schauen, zu hören, zu spüren und seine lebendige Schönheit zu bewundern,“ schreibt Annette Bernjus in ihrem Buch „Waldbaden“ erscheinen im mgv Verlag.


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