Intervallfasten

Jungzellen-Kur

Fasten – für viele undenkbar. Doch wer verzichtet, heilt sich selbst und schafft sich damit seinen eigenen Jungbrunnen. „Ich spüre jeden Tag, wie gut die Ruhephasen, also die Zeiten, in denen ich nichts esse, meinem Körper tun", fasst Dr. Petra Bracht, Autorin des Ratgebers „Intervallfasten. Für ein langes Leben – schlank und gesund“ zusammen. Sie ist eine Expertin auf dem Gebiet des immer beliebter werdenden Intervallfastens.

 

Essen mit Unterbrechungen

Intervallfasten oder intermittierendes Fasten beschreibt den Wechsel von Nahrungsaufnahme und Fastenstunden in einem genau bestimmten Rhythmus. Varianten hierfür sind die 5:2-Methode, in der 5 Tage pro Woche gegessen und 2 Tage gefastet wird, oder das Eat-stop-eat-Prinzip, dem zufolge abwechselnd an einem Tag gegessen und am nächsten gefastet wird. Am beliebtesten ist aber das 16/8-Modell. Dabei wird 16 Stunden pro Tag gefastet und innerhalb der verbleibenden 8 Stunden gegessen.

Was in der Zeit passiert, in der man nichts isst, ist sehr spannend. Der Körper schaltet wie beim Fasten auf Fettverbrennung um. Damit das gelingt, ist die lange Phase zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Mahlzeit am Folgetag entscheidend, denn dann passiert im Körper ein weiterer heilvoller Prozess: Die Zellen nutzen die Zeit, sich selbst zu heilen. Die Entdeckung dieses Reinigungsprozesses, auch Autophagie genannt, brachte dem japanischen Forscher Yoshinori Ohsumi 2016 den Medizin-Nobelpreis ein.

Selbstheilung

Autophagie beschreibt den Prozess, in dem die Zelle schädliche Abfälle erkennt, in seine Bestandteile zerlegt und verwertet. Wird dieser Prozess durch ständige Nahrungsaufnahme unterbrochen, sammeln sich Giftstoffe an, die uns krank machen. Wer hingegen fastet, fördert die Autophagie und verbessert damit seinen Zucker- und Fettstoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System. „Man hat öfter gute Laune, ist kreativer und generell aktiver, denn das Gehirn läuft auf Hochtouren. Die Energie, die normalerweise für die Verdauung aufgewendet wird, kann nun für andere Prozesse genutzt werden", so Bracht.

Es liegt also nahe, dass wir umdenken müssen: Wenn es um unsere Ernährung geht, zählt nicht nur das „Was“, sondern vor allem auch das „Wann“.

 

Tipp:
Mit „Intervallfasten 16/8 von Kopf bis Fuß“ bietet Ihnen das Hotel Gugerbauer nun die perfekte Möglichkeit, den neuen Trend auszuprobieren und damit etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

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Yoga unterstützt den Prozess des Fastens und hilft, bei sich anzukommen und Neues an sich wahrzunehmen. Yoga ist Meditation in Bewegung und wird sanft und sinnvoll angeleitet.

Yoga-Tage
22. bis 25. November (mit Maria Pernhaupt)

Mit reduzierter basischer Ernährung wirken Sie der Übersäuerung des Körpers entgegen
und bringen sich mit geführten Yoga-Übungen wieder in Balance.

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Basenfasten mit Yoga
4. bis 10. November (mit Andrea Knonbauer)

Es gibt viele Möglichkeiten, seine Energie wieder in Fluss zu bringen - eine Kur aus Basenfasten & Yoga ist eine davon.

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